Am Donnerstag, den 28.01.10 demonstrierten etwa 300 Lehrerinnen und Lehrer, gemeinsam mit einer geringeren Anzahl von SchülerInnen und Studierenden in Kassel für eine Arbeitszeitverkürzung von einer Stunde und bessere Bildung allgemein.
Die DemonstrantInnen versammelten sich um 16.30 am Bebelplatz. Von dort aus ging der Demozug mit Musikwagen und Sprechchören über die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Innenstadt. Auf dem Opernplatz gab es eine abschließende Kundgebung mit verschiedenen RednerInnen und einigen Solierklärungen.
Auch wir von Linksjugend [’solid] Kassel beteiligten uns mit einem Soli-Transparent an dieser Demo, denn wir finden es wichtig Kämpfe miteinander zu verbinden, gemeinsam auf die Miseren im Bindungssystem aufmerksam zu machen und aktiv zu werden. Denn nicht nur die LehrerInnen, sondern auch wir SchülerInnen profitieren von Arbeitszeitverkürzungen, denn deren Überarbeitung führt dazu, dass nur noch das Nötigste getan wird und die individuelle Förderung auf der Strecke bleibt.
In diesem Zusammenhang hätten wir uns gewünscht, dass auch der Stadtschülerrat Kassel SchülerInnen zu der Demo mobilisiert hätte und es nicht nur bei Solidaritätserklärungen belassen hätte.
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