Das Bündnis Zukunftsperspektiven Erkämpfen hat am 24. April den Grundstein für den Jungedprotesttag am 9. Juni 2010 mit einer Resolution gelegt. Hier haben SchülerInnen, StudentInnen und Auszubildende gemeinsam die Forderungen erarbeitet, mit denen sie für den Protesttag mobilisieren und in den Protest hineingehen werden.
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Zur Vorbereitung des Protesttages am 9. Juni findet am 24. April um 14 Uhr eine Jugendkonferenz statt. Veranstaltungsort ist die Uni Kassel am Holländischen Platz.
Beteiligt sind neben ['solid] Kassel unter anderem auch der AStA-Kassel, die Kritische Uni (KUK), der Stadt Schülerrat, die DGB Jugend, sowie die IGMetall-Jugend, die Ver.di-Jugend und die junge GEW.

Am Donnerstag, den 28.01.10 demonstrierten etwa 300 Lehrerinnen und Lehrer, gemeinsam mit einer geringeren Anzahl von SchülerInnen und Studierenden in Kassel für eine Arbeitszeitverkürzung von einer Stunde und bessere Bildung allgemein.
Die DemonstrantInnen versammelten sich um 16.30 am Bebelplatz. Von dort aus ging der Demozug mit Musikwagen und Sprechchören über die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Innenstadt. Auf dem Opernplatz gab es eine abschließende Kundgebung mit verschiedenen RednerInnen und einigen Solierklärungen.
Auch wir von Linksjugend [’solid] Kassel beteiligten uns mit einem Soli-Transparent an dieser Demo, denn wir finden es wichtig Kämpfe miteinander zu verbinden, gemeinsam auf die Miseren im Bindungssystem aufmerksam zu machen und aktiv zu werden. Denn nicht nur die LehrerInnen, sondern auch wir SchülerInnen profitieren von Arbeitszeitverkürzungen, denn deren Überarbeitung führt dazu, dass nur noch das Nötigste getan wird und die individuelle Förderung auf der Strecke bleibt.
In diesem Zusammenhang hätten wir uns gewünscht, dass auch der Stadtschülerrat Kassel SchülerInnen zu der Demo mobilisiert hätte und es nicht nur bei Solidaritätserklärungen belassen hätte.
Der Verkauf der Bustickets beginnt am 1. Februar. Reserviertungen ab sofort. Alles weitere hier.
Die Linksjugend [’solid] Kassel lädt zu einer Jugendkonferenz am 5.12. von 13-19 Uhr im Philipp-Scheidemann-Haus (Holländische Straße 74) ein, um die Folgen der Krisen auf Jugendlichen und Perspektiven für Widerstand zu diskutieren.
Eine Beschreibung findest Du hier.
Eine Anfahrtsbeschreibung findest Du hier.
Die Linksjugend [’solid] Kassel hat pünktlich zum neuen Schuljahr und zur Wahl eine Jugendzeitung herausgebracht. Sie enthält neben einem Wahlaufruf auch allgemeine Themen, die Jugendliche in Kassel und bundesweit betreffen, zum Beispiel einen Artikel über das Alkholverbot in der Kasseler Innenstadt und einen Artikel zur aktuellen Wirtschaftkrise. Du kannst die erste Ausgabe hier herunterladen.
Vielleicht haben wir sie ja schon in deiner Umgebung angeboten oder planen es bereits. Wenn du denkst, dass die Zeitung unbedingt an deiner Schule/Uni oder in deinem Betrieb gelesen werden muss, dann melde dich bei uns! Wir machen gerne gemeinsam mit dir Verteilaktionen. Auch wenn du nur einige an deine FreundInnen ticken willst, kannst du dich bei uns melden!
Kontaktdaten findest du unter „AnsprechpartnerInnen“
Den Flyer (PDF) zu diesem Artikel herunterladen.
„Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten“ heißt es so oft. Und es stimmt: Wenn wir Studiengebühren und Turboabi abschaffen wollen, Ausbildungsplätze erkämpfen, Nazis blockieren und Internetzensur und Repression auf Demos bekämpfen wollen, hilft es nicht, auf die etablierten Parteien zu vertrauen. Wir müssen selbst aktiv werden. CDU, FDP, Grüne oder SPD – sie alle haben eines gemeinsam, nämlich in den letzten Jahren mit Bildungsabbau und Kürzungen im Sozialbereich Politik gegen uns Jugendliche gemacht zu haben. Die einzige Partei, die sich dagegen gestellt hat, war die Partei die Linke.
Eine neue Partei ist die Piratenpartei: Sie hat wichtige Forderungen, die wir auch unterstützen, wie die Bekämpfung des Polizeistaats und die Abschaffung des Urheberrechts (Eigentumsrecht bei Filmen, Musik, etc.). Allerdings haben sie bereits vor der Wahl erklärt, mit allen etablierten Parteien im Bundestag koalieren zu wollen. Das bedeutet dann aber, genau mit den Parteien zusammenzuarbeiten, die Sozialabbau-Politik gegen Jugendliche machen. Hier wird unter falscher Flagge gesegelt.
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