Mai
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marburg1Mit dieser Forderung demonstrierten am 21. Mai rund 1000 unterschiedliche Gruppierungen gegen den 6. internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge der für starke Kritik sorgte. Auch AktivistInnen von Linksjugend Solid, Kassel beteiligte sich an der Demonstration.
Der Kongress, der von der evangelikalen „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge“ veranstaltet wurde, ließ ReferentInnen sprechen, die ein konservatives Bild von der heterosexuellen Ehe als einziges Lebensmodell darstellten und betitelten Homosexualität als krankhaft und nicht erwünscht.
Die DemonstrantInnen verteidigten in einem sehr bunten Protest die erstrittenen Rechte für Frauen und Homosexuelle. So schrien homosexuelle DemonstrantInnen in Krankenhauskittelen und Hilfe oder trugen einen Stempel „UNHEILBAR“. Eine große Luftballonaktion sorgte für Farbe mit der Aufschrift: „Wenn ich groß bin, werde ich lesbisch / schwul“
marburg2Durch die Blockierungen der Eingänge der Universität, konnte der Kongress dort nicht ungestört stattfinden. Auch in der Schule, in der Teile des Kongress stattfanden, zeigten die ProtestantInnen lautstark mit Sprechchören und Trommeln ihren Unmut gegen die Diskriminierung.
Trotz der friedlichen Haltung der DemonstrantInnen kam es zu Übergriffen der Polizei, die DemonstrantInnen mit Schlagstöcken angriffen. Auch im Vorfeld kam es zu Schikanen seitens der Polizei durch Ganzkörperdurchsuchungen.
Das wird aber kein Grund sein weiterhin gegen Diskriminierung auf die Straße zu gehen und für sexuelle Selbstbestimmung zu kämpfen.
Auch AktivistInnen von Linksjugend Solid, Kassel beteiligte sich an der Demonstration.

Siehe auch Solid-Hessen

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